Das Mitarbeitermagazin von team neusta

Im März 2019 überraschte team neusta mit einem neuen Corporate Design für die Unternehmensgruppe. Dies umfasste ein neues Logo, eine neue Schriftart und zum Teil neu angepasste Unternehmensfarben. Federführend in diesem Projekt war die Tochtergesellschaft neusta communications. Sowohl Konzeption als auch Design und Umsetzung lagen in den Händen der Expertinnen und Experten der Kommunikationsagentur. 28 Tochtergesellschaften einander visuell näher zu bringen, war eine Herausforderung, die jetzt belohnt wird: Der team neusta-Logo-Relaunch wird am 7. Februar 2020 in der Kategorie „Excellent Communications Design - Corporate Identity“ als Sieger ausgezeichnet. Der German Design Award ist einer der renommiertesten Designpreise weltweit und zeichnet innovative Produkte und Projekte, ihre Hersteller und Gestalter aus.

Wir haben mit Thorben Flügger, federführender Grafikdesigner bei neusta communications, über das Projekt und die Auszeichnung gesprochen: 

Was bedeutet dir die Auszeichnung?

Die Auszeichnung ist eine Bestätigung meiner Arbeit. Es ist schön, wenn der Kunde mit dem Ergebnis zufrieden ist: Aber wenn das eine Jury bestätigt, die vom Fach ist, ist es eine neutralere Sicht auf das Produkt.

Wie kam es zum Relaunch?

Das Logo in Form des Orbs habe ich schon vor einigen Jahren entwickelt. Es sind immer mehr Unternehmen zu team neusta dazu gekommen, sodass ich auf die Idee kam, alles im Zuge des Zeitgeistes zu überdenken. Da habe ich gemerkt, dass das System wie wir es kannten, an die Grenzen gestoßen ist.

Was genau soll das Logo ausdrücken?

Vor dem Relaunch bestand das Logo der einzelnen Tochtergesellschaften aus Sphären, die den Orb umgaben. Der Orb stand jedoch bereits im Logo der team neusta-Holding alleine und war das zentrale und präsente Element. Die Sphären sowie der Orb drückten die dynamischen Vorgänge sowie die Transdisziplinarität und Agilität innerhalb der Unternehmensgruppe aus. Jetzt rücken die Tochtergesellschaften näher zusammen, sodass die Sphären verschwinden und der Orb auch hier die zentrale Bildmarke wurde. Um weiterhin die Individualität der einzelnen Companies zum Ausdruck zu bringen, habe ich mich für einen farbigen Verlauf innerhalb des Orbs entschieden.

Einige Farben der Gesellschaften wurden angepasst – unter anderem auch die Farben von team neusta. Warum hast du dich hier für ein noch knalligeres Lila entschieden?

Ich wollte eine Farbe nehmen, die als Herausstellungsmerkmal dient. Blau, Violett und Pink sind keine Farben, die man von Wettbewerbern kennt. Außerdem arbeiten wir in einer männer-dominierenden Branche, daher ergibt die eher feminin anmutende Farbpalette einen interessanten Kontrast.

Warum gibt es einen Farbverlauf?

Der Trend tendiert zur Monochromie, um Wort-Bild-Marken möglichst einfach zu halten. Ich bin auch der Meinung, dass man ein Logo möglichst reduziert hält, aber ich möchte auch gegen den Trend laufen. Mit dem Farbverlauf brechen wir mit dem Trend und ergänzen das sonst sehr cleane Logo mit einem Hingucker. Für team neusta ist der Farbverlauf aufgrund der Vielzahl an Tochtergesellschaften ein gutes Mittel, um eine höhere Variationsmöglichkeit zu schaffen.

Warum hast du dich auch für eine neue Schrift entschieden?

Die alte Neo Sans war damals eine geeignete Schrift, um einem modernen Unternehmen das richtige Äußere zu verleihen. Aber leider unterlag sie dem Lauf der Jahre und wirkte verstaubt. Die Faktum-Schrift ist cleaner, zeitgemäß, und dennoch zukunftsfähig.

Wie hast du den Prozess empfunden? 

Der Prozess lief relativ reibungslos, da ich das Projekt von Beginn an betreut habe und die Vision schon hatte. Die ist wahrscheinlich schon lange vor der Umsetzung in mir gereift. Es gab auch viele Skeptiker, da es eine massive Veränderung für die Unternehmensgruppe bedeutete. Die große Herausforderung bestand darin, unsere Vision allen verständlich zu machen und eine Abstimmung innerhalb von 27 Unternehmen durchzuführen – ein richtiges Mammutprojekt. Insgesamt konnten wir den Logo-Relaunch aber gemeinschaftlich im Team umsetzen und eine visuelle Zusammengehörigkeit aller Companies schaffen.