Das Mitarbeitermagazin von team neusta

Projektmanagement – ein einfaches Wort, das viel Spielraum für Interpretationen lässt. Die Herangehensweise an ein Projekt ist von Umfang, Ziel und Zeit abhängig. Daher müssen die Expertinnen und Experten von team neusta sich immer wieder individuell auf den Kunden einstellen. Komplexere und anspruchsvollere Projekte setzen voraus, dass sich Teams und Stakeholder aufeinander einlassen, um gemeinsam Erfolgsgeschichte zu schreiben: Mit dem langjährigen Kunden TUI haben Projektteams aus den Tochtergesellschaften neusta software development west, neusta software development, neusta enterprise services und HEC innerhalb eines sportlichen Zeitrahmens nun den ersten Meilenstein einer neuen Verwaltungs- und Buchungssoftware für einen TUI-Service erreicht.

Die große Herausforderung: In einem straffen Zeitplan ein Minimum Viable Product (MVP) zu launchen, das parallel in unterschiedlichen Bausteinen entwickelt wurde, um am Schluss eins zu werden. „Für uns stand außer Frage, dass das Projekt agil entwickelt werden muss. Nur so haben wir die Flexibilität, um ein gutes und überzeugendes Launchprodukt zu entwickeln, das einen Mehrwert für den Kunden hat“, sagt Dorothee Lohmann, Projektleiterin bei neusta sd west, über die Entwicklung des Hauptbausteins. Dabei betont sie: „Wenn es dem Projekt und der Kundenzufriedenheit dient, weichen wir aber auch mal von der einen oder anderen Scrum-Regel ab. Um besonders flexibel zu sein, sind wir zum Beispiel während der Launchphase von Scrum zu Kanban und danach wieder zu Scrum zurückgewechselt.“

Der erste Sprint kurz nach Projektbeginn mit TUI und neusta sd west brachte schnell ein sichtbares und verwertbares Produkt hervor. In den nachfolgenden Sprints wurden neue Features umgesetzt und die weiteren Tochtergesellschaften kamen an Bord. Ab jetzt stand die ständige Kommunikation zwischen den beteiligten team neusta-Companies und ihren TUI-Ansprechpartnern im Mittelpunkt. Schnell entwickelte sich ein Wir-Gefühl, das dem Projekt eine zusätzliche Dynamik verlieh. Die gemeinsame Nutzung von Tools wie JIRA und Confluence ermöglichte den transparenten Austausch, sodass alle Teams jederzeit aktuelle Aufgaben und deren Status einsehen konnten. Wöchentliche Teamcalls waren wichtige Dreh- und Angelpunkte für Updates, neue Erkenntnisse und das weitere Vorgehen, um die parallele Entwicklung der Komponenten zu überblicken. So konnte auf Verzögerungen in unterschiedlichen Bereichen flexibel reagiert und diese abgefangen werden. Aufgrund des engen Zeitplanes war der direkte Austausch und das kontinuierliche Nachfassen für alle Projektbeteiligten besonders wichtig. Der Grundgedanke der agilen Arbeitsweise war stets präsent: Die Teams blieben dynamisch und flexibel – schnelle Entscheidungen waren an der Tagesordnung.


Das Ergebnis dieses Hochgeschwindigkeitsprojekts kann sich sehen lassen: Der Launch des MVPs erfolgte 130 Arbeitstage (12 Sprints) nach Entwicklungsstart. Dirk Kabus, Geschäftsführer bei neusta enterprise services, zieht ein positives Resümee: „Wir haben für TUI in kürzester Zeit ein Produkt entwickelt, das die Erwartungen übertroffen hat und bereits sehr erfolgreich im produktiven Einsatz ist.“ Nach dem initialen Start geht das Projekt nun weiter: „Die vergangenen Monate waren also eher ein Kurzstreckenlauf innerhalb eines Marathons – nach dem Sprint ist vor dem Sprint“, so die Projektleiterin Dorothee.