Das Mitarbeitermagazin von team neusta

Zweimal im Jahr liegt er als Überraschung in den Büros der Companies und zusätzlich an mehreren Orten im Schuppen aus: „Der Browser“. Das Mitarbeitermagazin informiert über brandheiße News, zeigt, was im Schuppen abgeht, und verrät euch, wie die Kollegen am liebsten ihre Freizeit verbringen. Doch was muss eigentlich alles gemacht werden, bis „Der Browser“ lesefertig ist? Hier folgen exklusive Einblicke in die Entstehung einer Ausgabe.

5 Steps von der Idee zum fertigen Browser

Step 1: Redaktionsmeeting

Als Erstes trifft sich das Team zur Redaktionssitzung, um sich auszutauschen und ausgiebig zu brainstormen. Hierbei wird geklärt, welche spannenden Themen aktuell anstehen beziehungsweise recherchiert werden müssen und in welche Kategorie diese passen, beispielsweise Frontend oder Purple Press. Außerdem bespricht das Team, wie die Artikel im Magazin präsentiert werden sollen. Zwei Wochen später gibt´s ein zweites Meeting: Hier legt das Team die Topics final fest, spricht ab, wer welche Aufgaben übernimmt, und setzt den Zeitplan auf.

Step 2: Textentstehung

Jetzt geht es daran, die Texte zu schreiben: Dafür recherchieren die Redakteure im Vorfeld, führen Interviews und drücken im richtigen Moment den Auslöser der Kamera – schließlich lebt ein guter Artikel auch von ansprechenden Fotos. Danach wird in die Tasten gehauen. Sind die Texte fertig geschrieben, gehen diese ins Lektorat. Hier werden alle Artikel auf Rechtschreibung, Grammatik, Ausdruck und Inhalt geprüft.

Step 3: Layout

Nun müssen die Artikel in Form gebracht werden. Die Designer kümmern sich um das Layout: Sie legen zuerst die Gestaltung der einzelnen Seiten fest und platzieren die Texte an einer geeigneten Stelle im Magazin. Darüber hinaus entwerfen sie Grafiken, wählen passende Schriftarten aus und bearbeiten Fotos.

Step 4: Schlussredaktion

Zum Schluss überprüfen die Redakteure und Designer Layout und Texte des Magazins final: Ist alles an der richtigen Stelle? Haben sich noch irgendwo Fehler eingeschlichen? Wenn alles passt, gehen die Daten an die Druckerei.

Step 5: Druck und Auslieferung

Sobald die Druckerei die Daten erhält, werden alle für den Auftrag wichtigen Termine festgelegt – wie beispielsweise das Auslieferdatum. Der zweite Schritt ist die Druckvorstufe: „Der Browser“ ist sechsfarbig, zwei Farben sind Sonderfarben. Bei einem mehrfarbigen Rasterdruck muss der Mitarbeiter vorab die Rasterwinkel einstellen, um einen sogenannten Moiré-Effekt auszuschließen – eine Überlagerung der Raster. Außerdem wird die Druckreihenfolge mit dem Drucker abgesprochen. Danach erfolgt das sogenannte Ausschießen – die richtige Anordnung der Seiten – mithilfe einer Software. Anschließend stellt ein Mitarbeiter für jede Farbe Druckplatten her. Hierauf sind unter anderem das jeweilige Druckbild, die Farbbezeichnung sowie der Auftragsname abgebildet. Der dritte Schritt umfasst den Druck des Browsers. Hierfür muss der Drucker zuerst einiges vorbereiten: Er sucht das Papier aus und achtet dabei auf die Papierqualität und Materialstärke – beim Browser ist die Wahl auf ein Naturpapier gefallen. Zudem bestimmt er das sogenannte Papierweiß des ausgesuchten Materials, damit die Farben auf dem Papier richtig zur Geltung kommen. Auch die Druckfarben müssen ausgewählt und vorbereitet werden. Wenn dies geschehen ist, legt der Drucker die Farbwerte sowie die Farbreihenfolgte fest. Die „Heidelberg Speedmaster XL 75“ kann fünf Farben gleichzeitig drucken. Da „Der Browser“ aber sechsfarbig ist inklusiver zweier Sonderfarben, muss jeder Bogen zweimal durch die Druckmaschine laufen. Im ersten Durchlauf werden so beispielsweise die Sonderfarben ausgespart und erst im zweiten Schritt gedruckt. Zuerst produziert der Drucker einen Vordruck. Die Maschine hat ein vollautomatisches Messsystem und kann Farbabweichungen automatisch nachregeln, dennoch ist eine Qualitätskontrolle durch den Drucker selbst unerlässlich. Mit seinem geschulten Auge prüft er die Farbbalance, die Laufrichtung des Papiers sowie das „Passkreuz“, welches das Übereinanderpassen der einzelnen Farben beim Mehrfarbendruck zeigt. Sind alle Parameter korrekt eingestellt, geht es los: In der Regel druckt die Maschine innerhalb von circa fünf bis sechs Stunden alle Bögen des Browsers. Jeder Bogen wird gegen Ende des Drucks von der Maschine eingepudert, dies verhindert ein Aneinanderkleben der einzelnen Papierseiten. Da die Naturfasern nicht versiegelt werden, muss das Papier noch ein bis zwei Tage trocknen. Im Anschluss an den Trocknungsprozess liefert die Druckerei die Bögen an einen Buchbinder: Dieser schneidet sie zurecht und falzt sie. Nach diesem finalen Schritt ist das Magazin bereit zur Auslieferung.