Das Mitarbeitermagazin von team neusta

Wie vereinen wir einzigartiges Design mit einem optimalen User-Erlebnis? Was brauchen Nutzer*innen wirklich? Und wie schaffen wir es, diese Anforderung zu erfüllen? User-Experience-Design (UX-Design) ist eine wichtige Kompetenz, die wir in der digital family für die erfolgreiche Umsetzung unserer Projekte anwenden. Es ist ein multidisziplinäres Gebiet, bestehend aus Konzeption, Kreation, Anforderungsmanagement, Content beziehungsweise Marketing, Analytics und (Frontend-) Entwicklung.

Basis guten UX-Designs bilden wissenschaftliche Erkenntnisse, die aus analytischen Forschungsmethoden, Testings und breitgefächertem Wissen über Nutzer*innen und deren Psychologie resultieren. Das bedeutet, dass die Nutzung eines Produktes, wie beispielsweise einer Website oder einer App nicht dem Zufall überlassen wird. Nutzer*innen haben an jedes Produkt Erwartungen, die durch ein nahtlos positives Erlebnis erfüllt werden sollten. Sie begeben sich während der Nutzung der digitalen Lösung auf eine emotionale Reise und wir sorgen als Reiseleiter*in dafür, dass die Nutzer*innen zufrieden am Ziel ankommen und gerne wiederkommen. Doch eines ist zu beachten: Wo die Reiseleitung verirrte Tourist*innen auf den richtigen Pfad zurückführen kann, besteht die Möglichkeit dieser invasiven Korrektur in der digitalen Welt zugegebenermaßen nicht. 

Um diese Reise möglich zu machen, werden verschiedene Methoden eingesetzt, damit die Nutzer*innen gar nicht erst „vom Pfad abkommen“: Ähnlich wie durch etablierte Tests in der Softwareentwicklung lässt sich bereits im Entstehungsprozess des digitalen Produkts oder Services die Qualität des Nutzungserlebnisses gestalten. Hierzu zählen eine möglichst genaue Zielgruppendefinition oder Customer-Centricity. Wir stellen die Menschen in den Mittelpunkt und bestimmen ausgewählte Personas. Dies ist entscheidend für evidenzbasiertes Vorgehen anstelle eines meinungsbasierten: Wissen, was Nutzer*innen brauchen, anstatt es zu meinen. Weiter geht es mit dem Erstellen der Customer-Joruneys und User-Stories. Hier werden Fragen gestellt wie „Wie kommt der User in Kontakt?“ oder „Wie erfüllen wir die Erwartungen, Ziele und Anforderungen?“ Um die aufgestellten Thesen beweisen zu können, erfolgen iteratives, ausführliches Prototyping und Testing. So wächst der Prototyp beziehungsweise ein Most Viable Product mit realen Inhalten, die später auch im Endprodukt genutzt werden können und sollen.