Das Mitarbeitermagazin von team neusta

Um eine optimale User-Experience zu entwickeln, müssen verschiedene Schritte durchlaufen werden: Von der Konzeption über das Design, die Frontendentwicklung bis hin zu Usertests. Um euch einen Einblick in die Arbeit unser UXler zu geben, haben wir drei UX-Expert*innen gefragt, was sie eigentlich genau machen.

Dennis Heibült, Frontendentwickler im UX-Team bei neusta experience, erzählt:

Welche Aufgaben hast du und bist du auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert?
„Als Frontend-Entwickler bin ich Teil des UX-Teams. In erster Linie bin ich dafür zuständig, die statischen Designs in funktionierenden Code umzusetzen, mit dem die Nutzer später im Browser interagieren. Zu meinem Spezialgebiet hat sich in den vergangenen Jahren der Bereich „Design Systems” entwickelt: Es geht darum, das UI für eine Marke möglichst abstrahiert und modularisiert aufzubauen, um so eine möglichst große Skalierbarkeit zu gewährleisten und Konsistenz im Code sowie im Design sicherzustellen.“

Gibt es besondere Herausforderungen in deinem Job? 
„Vor zwei Jahren war die größte Herausforderung sicherzustellen, dass das Frontend in allen Browsern funktioniert. Diese Situation hat sich mittlerweile – vor allem aufgrund des Aussterbens des Internet Explorers – sehr entspannt. Ein unterschätzter Aspekt im UX-Design ist meiner Meinung nach Barrierefreiheit: Beim Design und auch bei der Umsetzung müssen wir gewährleisten, dass das Angebot für alle Nutzer funktioniert – beispielsweise auch für Sehgeschädigte oder Nutzer mit motorischen Einschränkungen. Die Einbindung von einem leicht zu verstehenden Icon für eine bestimmte Handlungsaufforderung wäre ein Beispiel dafür.“

Worauf kommt es für dich beim UX-Design an?
„Ich finde es besonders wichtig, Dinge bereits früh im Browser umzusetzen. Statische Mockups geben dem Kunden zu Beginn eine sehr genaue Idee davon, wie es später aussehen soll. Allerdings ist es bis zur tatsächlichen Umsetzung genau das — eine Idee. Durch eine frühzeitige Umsetzung im Browser können realitätsgenaue Nutzertests durchgeführt und Anpassungen am Konzept vorgenommen werden. Und das, ohne viel Arbeit in ein super detailliertes UX-Design zu investieren, was am Ende so vielleicht nicht funktioniert. Ich finde es wichtig, dass das UX-Team bei einem Projekt von Beginn an eng zusammenarbeitet. Als Entwickler habe ich immer die Umsetzung im Kopf und kann bereits in der Konzeptionsphase Ideen beisteuern.“

Warum bist du Frontendentwickler geworden?
„Ich habe bei neusta experience – damals noch Interwall – eine Ausbildung zum Mediengestalter gemacht. Darüber bin ich in den Bereich Frontend-Entwicklung reingerutscht. Zum einen reizt mich dieser Job vom technologischen Aspekt her. Zum anderen finde ich es toll, etwas Bleibendes zu „bauen”, das viele Menschen sehen und nutzen können. Man kommt schnell zu Ergebnissen – schneller als beim „richtigen“ Programmieren. Das gefällt mir. Allerdings unterscheiden sich die Use-Cases stark voneinander und die Branche entwickelt sich rasend schnell weiter. Um am Ball zu bleiben, lese ich viel und besuche Konferenzen. Für mich ist Frontend-Entwicklung „easy to learn, but difficult to master“. “

Weitere Interviews mit Kolleg*innen aus dem UX-Team gibt es hier.