Das Mitarbeitermagazin von team neusta

Um eine optimale User-Experience zu entwickeln, müssen verschiedene Schritte durchlaufen werden: Von der Konzeption über das Design, die Frontendentwicklung bis hin zu Usertests. Um euch einen Einblick in die Arbeit unser UXler zu geben, haben wir drei UX-Expert*innen gefragt, was sie eigentlich genau machen.

Hülya Honluk, UX-Designerin bei neusta software development west, erzählt:

 

Welche Aufgaben hast du und bist du auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert?
„Bei Projekten übernehme ich alle Gestaltungsschritte. Unsere Kunden kommen überwiegend aus der Wasser- und Energiewirtschaft sowie der Industrie. Hier wird meist mit sehr großen Datenmengen gearbeitet. Als Designerin kümmere ich mich darum, diese Daten optisch ansprechend und gleichzeitig nutzerfreundlich in der Anwendung darzustellen. Hierbei habe ich das User-Center-Design im Blick – bedeutet, der User steht im Zentrum der Lösung und wird von Anfang an integriert. Das ist wichtig, damit alles nach den Bedürfnissen der Fachanwender ausgerichtet ist.“ 

Gibt es besondere Herausforderungen in deinem Job? 
„Ja, die großen Datenmengen. Wir arbeiten mit Echtzeitdaten. Das heißt, die Daten werden ständig aktualisiert und sie müssen schnell geladen werden. Früher dauerte es schon mal einige Stunden, bis die benötigen Daten gesammelt waren. Heute passiert dies automatisiert. Bei der Anlagenwartung müssen beispielsweise alle Daten zum Zustand der Anlage auf dem Monitor zu erfassen sein. Und darin liegt die Herausforderung: die großen Datenmengen auf einen Blick darzustellen und das bei guter Performance. Besonders die Bildschirmgröße ist entscheidend, schließlich muss alles auf einem normal großen Monitor zu sehen sein. Aus diesen Gründen arbeite ich sehr eng mit den Entwicklerteams zusammen, um über die Möglichkeiten der Umsetzung zu sprechen. Außerdem muss ich flexibel sein, um mich jeden Tag in verschiedene Projekte und Fachanwender hineinversetzen zu können. Aber genau das ist die Herausforderung, die ich in meiner Arbeit so mag.“   

Worauf kommt es für dich beim UX-Design an?
„Wichtig ist für mich die Zufriedenheit der Nutzer. Sie müssen das Gefühl haben, dass sie die volle Kontrolle über die Anwendung haben. Außerdem muss der Nutzer die Anwendung ohne Handbuch verstehen können. Eine UX, die man erklären muss, ist wie ein Witz, den man erklären muss – nämlich schlecht.“ 

Warum bist du UX-Designerin geworden?
„Ich habe Computervisualistik und Design studiert. Im Bachelor lag mein Schwerpunkt auf der Programmierung. Dabei habe ich festgestellt, dass selbst der geilste Code auf der Oberfläche nicht immer funktioniert. Das hat mich dazu gebracht, mich tiefer mit der UX zu beschäftigen. Also habe ich den Fokus in meinem Masterstudium auf die UX gelegt, dabei aber auch die Programmierung nicht vernachlässigt. Denn für mich gehören diese zwei Bereiche einfach zusammen. Nach dem Studium bin ich direkt bei neusta sd west gelandet. Auf einer Jobmesse bin ich selbstbewusst direkt auf Heiko und Anna zugegangen und hab gesagt: „Ihr sucht doch eine UX-Designerin!“ Haben sie eigentlich nicht – aber sie meinten dann, das wäre eine gute Idee.“ 

Weitere Interviews mit Kolleg*innen aus dem UX-Team gibt es hier.