Das Mitarbeitermagazin von team neusta

Um eine optimale User-Experience zu entwickeln, müssen verschiedene Schritte durchlaufen werden: Von der Konzeption über das Design, die Frontendentwicklung bis hin zu Usertests. Um euch einen Einblick in die Arbeit unser UXler zu geben, haben wir drei UX-Expert*innen gefragt, was sie eigentlich genau machen.

Norma Höer, UX-Konzepterin bei neusta experience, erzählt:

Welche Aufgaben hast du und bist du auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert?
„Ich kümmere mich als UX-Konzepterin überwiegend um die Konzeption bei den Projekten, in vielen Fällen auch um das Design. Am Anfang eines Projektes halte ich oft einen Workshop mit dem Kunden. Hier werden Personas und Use-Cases erstellt und die Customer-Journey betrachtet. Auf dieser Basis gestalte ich dann das Konzept. Daraus entstehen wiederum Designentwürfe. Diese werden mit unseren Entwicklern besprochen und mit dem Kunden abgestimmt. Anschließend prüfen wir die Funktionalität der Website anhand von Nutzertests. Dabei geben wir den Nutzern konkrete Aufgaben. Bei einem Fanshop wäre zum Beispiel eine Aufgabe, einen bestimmten Artikel zu finden, in den Warenkorb zu legen und zu kaufen. Wichtig hierbei ist, dass die Funktionen selbsterklärend sind und die Nutzer alles verstehen. Danach wird die Website gegebenenfalls angepasst.“

Gibt es besondere Herausforderungen in deinem Job? 
„Oft muss ich eine Art Vermittlerposition einnehmen: Bei einer Website habe ich sowohl die Anforderungen unseres Kunden selbst als auch die Anforderungen der Kunden unseres Kunden im Blick. Im Vordergrund steht, dass die User die Website problemlos nutzen können und dabei Spaß haben. Außerdem sind unsere Kunden auf unterschiedliche Bereiche spezialisiert, zum Beispiel auf Fußball, Reisen oder Logistik. Bei den Projekten muss ich mich inhaltlich in die jeweilige „Welt“ einarbeiten, um unseren Kunden und wiederum dessen Kunden besser zu verstehen. So lerne ich ständig neue Sachen, das macht wirklich Spaß.“

Worauf kommt es für dich beim UX-Design an?
„Beim Prozess kommt es, wie bei jedem Projekt, auf eine offene Kommunikation und gegenseitige Wertschätzung an. Oft wird ein Konzept nie ganz so umgesetzt, wie es ursprünglich geplant war – meist gibt es mehrere Iterationsschleifen. Da muss man sein Ego rausnehmen und offen für Kritik und die Weiterentwicklung der eigenen Idee sein. Im Hinblick auf das Ergebnis: Dieses muss nutzerfreundlich und intuitiv zu bedienen sein. Die User müssen Spaß an der Anwendung haben und diese gerne wahrnehmen.“

Warum bist du UX-Konzepterin geworden?
„Ich habe mich schon immer für die Funktionalität und Optik von Dingen interessiert. Darum habe ich Design studiert. Im Master habe ich gelernt, komplexe Abläufe und Informationen für Menschen verständlich herunterzubrechen, zum Beispiel in einem Projekt über gesunde Ernährung im Alltag. Nach dem Studium habe ich bei neusta experience als UX-Konzepterin angefangen. Mir gefällt mein Job – besonders die Kommunikation mit dem Kunden liegt mir. Und dass ich kreativ sein kann, finde ich super.“
 

Weitere Interviews mit Kolleg*innen aus dem UX-Team gibt es hier.